Die Durtonleiter

Die Durtonleiter wird wie folgt gebildet:

Grundton - große Sekunde - große Terz - reine Quarte - reine Quinte - große Sexte - große Septime
(Formel: 1 2 3 4 5 6 7).


Hier nun die Fingersätze für die Durtonleiter in fünf Lagen in enger Greiflage.

Notenbeispiel

Notenbeispiel

Notenbeispiel

Notenbeispiel

Notenbeispiel

Die Kenntnis der Durtonleiter ist enorm wichtig. Wenn Du diese Fingersätze kannst, hast Du nicht nur das Tonmaterial der Dur- un Molltonleiter, sondern auch der folgenden Modi zu Verfügung: dorisch, phrygisch, lydisch, mixolydisch, lokrisch). Warum ist das so? Schau mal hier:

Notenbeispiel

Beim modalen Prinzip kann jeder Ton der C-Durtonleiter Grundton für eine neue Skala sein. Spielst Du beispielsweise mit den Tönen der C-Durtonleiter von d-d ändert sich das Intervall-Verhältnis innerhalb dieses Tonleiter-Auschschnittes. Durch die kleine Terz (d-f) ensteht hier beispielsweise eine Tonleiter des Moll-Typs, hier: dorisch. Mit den o.g. fünf Fingersätzen kannst Du also sieben verschiedene Skalen (einschließlich Dur und Moll) spielen und verwenden.

Anwendung:

Zu einem Maj7-Akkord spiele ionisch (Dur) oder Lydisch
Zu einem Moll7-Akkord spiele dorisch oder äolisch (Moll)
Zu einem Dominantseptakkord spiele Mixolydisch
Zu einem halbverminderten Septakkord passt die lokrische Skala
Die phrygische Skala passt zu der Flamenco Akkordfolge Am G F E und auch zu vielen Metallica-Stücken, da dort häufig die Kombination E5 und F5 (Powerchords) vorkommt.

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